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Der Nachzug von Familienangehörigen zu in Deutschland lebenden Flüchtlingen spielt in der Beratungspraxis eine erhebliche Rolle. Dieses Informationsportal behandelt die Möglichkeiten des Familiennachzugs zu folgenden Personen:

  • Personen, die einen Asylantrag gestellt haben, und deren Verfahren noch läuft;
  • schutzberechtigte Personen (also Personen, die Asyl, Flüchtlingsschutz, den sogenannten subsidiären Schutz oder einen anderen Schutzstatus erhalten haben).

Unterschieden wird dabei danach, ob sich die nachzugswilligen Angehörigen innerhalb oder außerhalb Europas befinden.

Außerhalb Europas:

Familiennachzug von Personen, die sich außerhalb Europas aufhalten (auf der Grundlage des AufenthG)

 

Bitte beachten: Dieses Informationsportal befasst sich ausschließlich mit dem Bereich des Nachzugs zu den oben genannten Gruppen schutzsuchender oder schutzberechtigter Personen. In der Beratung ist dieser Bereich zu unterscheiden von weiteren Möglichkeiten der Familienzusammenführung, insbesondere den Folgenden:

  • Familienzusammenführung zu EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern nach den Vorschriften des Freizügigkeitsgesetzes (FreizügG);
  • zu Deutschen gemäß § 28 Aufenthaltsgesetz (AufenthG);
  • zu Drittstaatsangehörigen (also weder Deutsche noch EU-Bürgerinnen und EU-Bürger), die keinen Asylantrag gestellt haben und/oder keinen Schutzstatus erhalten haben (nach den Bestimmungen der §§ 29 ff. AufenthG).

Aktuelle Entwicklungen beim Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten

Der Familiennachzug zu Personen mit subsidiärem Schutzstatus bleibt bis Juli 2018 ausgesetzt. Ab August 2018 sollen monatlich bis zu 1.000 Familienangehörige zu diesem Personenkreis nachziehen können. Nähere Informationen finden Sie im Abschnitt "Sonderfall: Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten".

Merkblätter in verschiedenen Sprachen

Einen ersten Überblick zum Thema bietet das Merkblatt zur Familienzusammenführung, das auch auf Englisch, Arabisch und Tigrinya verfügbar ist.

Über diese Website

Unterschieden wird dabei danach, ob sich die nachzugswilligen Angehörigen innerhalb oder außerhalb Europas befinden. Für diese beiden Varianten wird erläutert, welchem Personenkreis unter welchen Voraussetzungen die Möglichkeit der Zusammenführung gewährt wird. Weiterhin werden Informationen zu den jeweiligen Verfahren bereitgestellt, aber auch praktische Hinweise für häufige Probleme in den Verfahren gegeben.

Die Seite familie.asyl.net wird gefördert von UNHCR